Nach einer Nacht ohne viel Schlaf auf der Tribulaunhütte sind wir gleich nach dem Frühstück zum Gschnitzer Tribulaun (2.946m) aufgebrochen. Sehr mühsam ging es zuerst durch das Kar im Schneetal. Im Aufstieg sind wir im oberen Bereich die Rinne auf der rechten Seite geklettert (I+), im Abstieg später haben wir den direkten Weg durch das Kar gewählt.

Von der rechten Schneetalscharte sind wir dann in den felsigen, stellenweise versicherten Gipfelaufbau eingestiegen. Auf ca. 2.700m war dann aber am Ende einer steilen, schottrigen Rinne der entscheidende Haltegriff der Seilversicherung aus der Wand gebrochen. Deshalb haben wir uns an dieser Stelle für eine Umkehr entschieden. Wir hätten diese etwa 2m hohe Steilstufe (im Foto eingekreist) zwar klettern können (etwa II+), vor dem späteren Abstieg hatten wir aber dann doch Respekt. Also Abbruch, langsam bis zur Scharte und dann im Kar “abfahren”.

Wieder in der Hütte angekommen haben wir dann umdisponiert und uns für die Besteigung der Gargglerin (2.470m) entschieden. Den Weg dort hin kannten wir ja bereits von gestern, und der Gipfelaufbau war ohne größere Überraschungen recht leicht zu ersteigen (allerdings ziemlich ausgesetzt). Danach sind wir dann direkt zum Parkplatz abgestiegen. Alles in allem eine sehr lange Tour mit einem sehr anstrengenden Abstieg von insgesamt 1.825hm.

  • Entfernung: 13,2km
  • Auf- und Abstieg: 1.067hm / 1.825hm
  • Dauer: 8:40h
  • Fitnessanforderung: schwer
  • Schwierigkeit: T4

Foto-Impressionen