Oberstdorf - Großer Widderstein

Der Große Widderstein (2.533m), welcher sehr präsent am südlichen Ende des Kleinwalsertals trohnt, stand schon länger auf unserer “Liste”. Er war der Hauptgrund, warum wir noch ein paar Tage in Oberstdorf verbringen wollten. Heute haben wir ihn dann in Angriff genommen. Mit dem Bus sind wir zunächst von Oberstdorf nach Baad im Kleinwalsertal gefahren. Von dort sind wir über den Hochalppass in Richtung Widdersteinhütte gelaufen und auf etwa 2.000m zum Einsteig in den Gipfelstock des Widdersteins abgezweigt. Die Gipfelroute selbst führt durch eine Rinne stetig bergan, mit viel Kletterei im Grad I-II. Sie ist aber nie wirklich technisch schwierig, es waren eher die vielen Höhenmeter (ca. 400hm Kletterei), die uns zu schaffen gemacht haben. Nach gut 4 Stunden haben wir dann aber glücklich auf dem Gifel gestanden und etwas unterhalb unsere Gifelbrotzeit genossen. Das Gipfelbier gab’s dann auf der Widdersteinhütte. ...

7. September 2026 · 1 Minute · Jens Klöcker

Gschnitztal - Laponesalm und Gschnitz

Gestern hatten wir mit 1.000hm An- und 1.800hm Abstieg einen recht anstrengenden Tag. Deshalb haben wir es heute an unserem letzten Tag im Gschnitztal ruhig angehen lassen und sind vom Parkplatz Feuerstein einmal bergauf zur Laponesalm und einmal bergab nach Gschnitz gelaufen. Die Laponesalm liegt sehr idyllisch kurz vor dem Talschluss des Gschnitztals mit Blick auf die Bergriesen der Umgebung. Vor allem die Innere Wetterspitze (3.053m) hat unsere Blicke auf sich gezogen. Das könnte ein Ziel in den kommenden Jahren werden 😎 ...

2. September 2026 · 1 Minute · Jens Klöcker

Gschnitztal - Gschnitzer Tribulaun (Abbruch) und Gargglerin

Nach einer Nacht ohne viel Schlaf auf der Tribulaunhütte sind wir gleich nach dem Frühstück zum Gschnitzer Tribulaun (2.946m) aufgebrochen. Sehr mühsam ging es zuerst durch das Kar im Schneetal. Im Aufstieg sind wir im oberen Bereich die Rinne auf der rechten Seite geklettert (I+), im Abstieg später haben wir den direkten Weg durch das Kar gewählt. Von der rechten Schneetalscharte sind wir dann in den felsigen, stellenweise versicherten Gipfelaufbau eingestiegen. Auf ca. 2.700m war dann aber am Ende einer steilen, schottrigen Rinne der entscheidende Haltegriff der Seilversicherung aus der Wand gebrochen. Deshalb haben wir uns an dieser Stelle für eine Umkehr entschieden. Wir hätten diese etwa 2m hohe Steilstufe (im Foto eingekreist) zwar klettern können (etwa II+), vor dem späteren Abstieg hatten wir aber dann doch Respekt. Also Abbruch, langsam bis zur Scharte und dann im Kar “abfahren”. ...

1. September 2026 · 2 Minuten · Jens Klöcker

Gschnitztal - Aufstieg zur Tribulaunhütte

Heute haben wir unseren “Boxenstop” zu Hause beendet und sind sehr früh ins Gschnitztal in den Stubaier Alpen gefahren. Unser Womo haben wir auf dem Parkplatz hinter dem Gasthof Feuerstein geparkt (für satte 20€ pro 24h!) und sind gleich nach Ankunft zur Tribulaunhütte aufgestiegen (auf der Karte blau markiert). Nach 1 1/2 Stunden waren wir allerdings schon da uns sind deshalb am Nachmittag noch ein Stück in Richtung Gargglerin gelaufen (der rote Pfad auf der Karte). ...

31. August 2026 · 1 Minute · Jens Klöcker