Wir sind an unserer letzten Station in Frankreich angekommen: Verdun. Auch hier bleiben wir nur einen vollen Tag, dann geht’s weiter nach Luxemburg.
Heute hatten wir uns vorgenommen, uns die wesentlichen Gedenkstätten und ein paar Ruinen des zentralen Schlachtfeldes von 1916 anzusehen. Die Idee war, mit den Öffis dort hin zu fahren. Das war aber etwas naiv, denn es fährt einfach nichts. Auch ein Uber oder ein Taxi waren nicht zu bekommen, und mit dem Womo wollten wir nicht fahren (alles fahrfertig zu machen war uns zu viel). Also sind wir wieder einmal gelaufen. Bei 38 Grad!
Zu Fuß erreicht haben wir folgende Punkte:
- Fort St. Michel
- Caserne Marceau (nicht mehr viel zu sehen)
- Fort de Souville (konnten wir mit der Tachenlampe erkunden)
- Mémorial de Verdun
- Ossuaire de Douaumont (“Beinhaus” der anonymen Gefallenen)
- verschiedneste Geschütz- und Kommandostellungen (teilweise auch mit der Taschenlampe zugänglich)
Beeindruckt waren wir vor allem vom Mémorial und dem “Beinhaus”. Die Ausstellung im Mémorial war sehr ausgewogen und informativ, und das Beinhaus und der angrenzende riesige Friedhof waren einfach tief bewegend. Und der Wald mit den immer noch überall sichtbaren Spuren der ehemaligen Schützengräben und Granattrichter war ein ziemlich verstörender Anblick.
Insgesamt haben wir sehr viel erlaufen können, viel mehr, als mit dem Auto und ein paar kurzen Stopps möglich gewesen wäre. Die Plackerei bei der Hitze hat sich gelohnt.
- Entfernung: 25km
- Auf- und Abstieg: 440hm
- Dauer: 6h 30min
- Fitnessanforderung: schwer
- Schwierigkeit: T2
Foto-Impressionen