Wir sind wieder am Meer, jetzt etwas südöstlich von Huelva - unsere letzte Station in Südspanien. Es gibt hier nicht so viel außer Strand, daher haben wir heute eine längere Küstenwanderung unternommen. Der Plan war, zuerst im Landesinneren nach Osten zu laufen und dann zurück direkt am Strand zu gehen.

Leider war im nahe gelegenen Naturschutzgebiet kein Durchkommen, und so sind wir schon bald auf den zwar gut ausgebauten, für’s Wandern aber nur mäßig schönen Radweg gewechselt. Am sehr vollen Campingplatz “Doñana Playa” sind wir dann zum Strand und dort zurück zu unserem Stellplatz gelaufen.

  • Entfernung: 18,3km
  • Auf- und Abstieg: 100hm
  • Dauer: 4h 00min
  • Fitnessanforderung: schwer
  • Schwierigkeit: T1

Morgen werden wir dann einen Tag früher als geplant nach Portugal fahren, da der Campingplatz “Mazagón” und dessen Umgebung doch sehr enttäuschend sind:

  • Der Pool ist außer Betrieb, obwohl er auf der Website beworben wird.
  • Die Stromanschlüsse an den Stellplätzen funktionieren nicht (ein Hoch auf unsere Kombination aus starker Batterie, Solar und Wechselrichter).
  • Viele der Stellplätze von Dauercampern sehen aus wie Müllhalden.
  • In den Sanitäranlagen gibt es nicht einmal Toilettenpapier, was wir bei einem Preis von derzeit über 30€ pro Nacht nicht verstehen können.
  • Der Strand und stellenweise auch Mazagón sind voller Müll, wie seit Valencia eigentlich fast alle Küsten.

Wir werden Südspanien mit gemischten Gefühlen verlassen. Auf der einen Seite war es in den Bergen im Hinterland und auch noch an der Costa Brava und der Costa Daurada wirklich schön. Je weiter wir nach Westen gekommen sind desto mehr haben allerdings die allgegenwärtigen Bauriunen und der Müll zugenommen. Es ist wirklich nicht schön, an vermüllten Stränden mit vergammelter Infrastruktur zu liegen. Den Spaniern selbst scheint das allerdings nichts auszumachen. Eventuell sehen wir das aber auch zu kritisch. Es wird uns ein Rätsel bleiben.

Also dann auf nach Portugal!

Foto-Impressionen